Als Orientierung für die Temperaturen, bei denen der Hydroponikteil nicht geheizt (Gewächshaus) bzw. auch außen betrieben werden kann, werden für alle Pflanzen in der Fachliteratur die Temperaturbereiche angegeben. Meist unterscheidet man nur zwischen Winterhart oder nicht. Entsprechend der Vegetationszyklen ergibt sich so auch ein optimaler Zeitpunkt für das Setzen der jeweiligen Pflanze. Dazu findet sich unter anderem eine genetische Klimaklassifikation (nach Flohn, Neef und Kupfer), die diese Informationen zu geographischen Lage liefert. Bei den von uns verwendeten Angaben benutzen wir die genormte USDA-Skala. Hier eine Klimaübersicht zu Europa und Mitteleuropa:
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Für die USA gibt es ebenso eine Karte. Diese wird von der Regierung erstellt.
Als USDA-Klimazonen, präzise USDA Plant Hardiness Zones (Winterhärte-Zonen), bezeichnet man eine Klimaklassifikation von Gebieten anhand der durchschnittlichen niedrigsten Jahrestemperatur, die das amerikanische Landwirtschaftsministerium US Department of Agriculture (USDA) herausgegeben hat. Diese Klassifizierung ist sehr hilfreich um bestimmen zu können welche Pflanzen in bestimmten Gebieten gezüchtet werden können.
Die Zonen reichen von 1 (ab −60 °F, ca. −51,1 °C) für polare Regionen bis 13 (bis 70 °F, ca. 21 °C) für die Tropen, jeweils in Schritten von 10 °F (≈5,5 °C). Die Zonen können in jeweils 5 °F (≈ 2,8 °C) umfassende Halbschritte a und b unterteilt werden.
Sie sind ein internationaler Standard für die Einstufung der Winterhärte von Pflanzen. Des Weiteren existiert eine Liste von Indikator-Pflanzen, die nach Zonen eingeteilt sind, in denen diese Pflanzen gerade noch überleben können.
Die Karte [siehe unten] für die USA wurde 1990 das erste Mal aufgelegt. Sie basierte auf einer Mittelungsperiode 1974–1986. Um der globalen Erwärmung gerecht zu werden, wurde diese Karte 2012 neu erstellt und auf die 30-Jahresperiode 1976–2005 bezogen. Dabei verschoben sich die einzelnen Zonen im Bereich weniger hundert Kilometer nach Norden, an einem Ort änderte sich die Zonierung durchschnittlich um etwa eine 5-°F-Halbzone.
Zonen-Einteilung
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Von USDA-ARS and Oregon State University (OSU) - http://planthardiness.ars.usda.gov/PHZMWeb/Downloads.aspx, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=18665128
Genetische Klimaklassifikation
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Eine genetische Klimaklassifikation ist die Gliederung der Erde in Regionen mit vergleichbaren Klimaverhältnissen, indem großräumige Klimafaktoren (etwa Sonneneinstrahlung, Winde, Luftmassen und Wetterfronten) verwendet werden. Somit steht die Entstehung (Genese) des Klimas im Mittelpunkt und die einzelnen Klimaregionen werden qualitativ aus der Lage im irdischen Klimasystem abgeleitet. Im Gegensatz dazu werden die einzelnen Klimaregionen für die effektive Klimaklassifikation aus lokalen Klimaelementen und deren Wirkungen (z. B. typische Vegetation) abgeleitet. Moderne Integrative Klimaklassifikationen vereinen beide Methoden. |
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Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Genetische_Klimaklassifikation |
Die Biopyramide
Quellen u.a.: https://de.wikipedia.org/wiki/USDA-Klimazonen
Grundwasserkarte Europa

Foto: Lauren Dauphin, NASA Earth Observatory




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