
Permakultur verzichtet auf den reaktiven Einsatz von Pestiziden und ersetzt ihn durch präventive Systemgestaltung. Das Push-&-Pull-Prinzip ist dabei das wirksamste Werkzeug: Abstoßende Pflanzen halten Schädlinge vom Kulturbestand fern, anlockende Pflanzen ziehen sie in kontrollierte Bereiche oder konzentrieren Nützlinge, die den Schädlingsdruck regulieren. Dieser Artikel erklärt die biologischen Mechanismen, leitet konkrete Pflanzenkombinationen aus der Freund-Feind-Matrix ab und beschreibt, wie Nützlingsförderung als dauerhafte Systemstrategie aufgebaut wird.
Das PUSH-&-PULL Prinzip
Wir halten das Push-&-Pull Konzept auch in der Aquaponik und Hydroponik für so wichtig, daß wir dem Thema eine eigene Artikelreihe gewidmet haben. Dort erhalten Sie konkrete Anleitungen und hilfreiche Informationen zur Umsetzung.
1. Warum chemische Schädlingsbekämpfung dem System schadet
Synthetische Insektizide und Fungizide wirken selten selektiv. Breitbandinsektizide töten Schädlinge und Nützlinge gleichzeitig; der Schädling erholt sich in der Regel schneller, weil er kürzere Generationsfolgen hat und sein natürliches Regulationssystem durch den Nützlingsverlust geschwächt ist. Das Ergebnis ist eine Schädlingsresurgenz: Der Befall ist nach einer Behandlung kurzfristig reduziert, steigt aber in der nächsten Generation auf ein höheres Ausgangsniveau als zuvor.[1]
Darüber hinaus schädigen systemische Pestizide das Bodenleben (Artikel 4), stören Mykorrhiza-Netzwerke und beeinträchtigen Bestäuber, die für die Ertragsbildung in Obst- und Gemüsegärten unverzichtbar sind. Eine Meta-Analyse von Woodcock et al. (2017) dokumentierte signifikante Bestandsrückgänge bei Wildbienen in der Nähe konventionell behandelter Flächen noch Jahre nach der letzten Anwendung.[2]
2. Grundprinzip: Tritrophische Interaktionen
Das wissenschaftliche Fundament des Push-&-Pull-Systems ist die tritrophische Interaktion: das Wechselspiel zwischen Pflanze (Trophiestufe 1), Schädling (Trophiestufe 2) und natürlichem Gegenspieler (Trophiestufe 3). Pflanzen sind keine passiven Opfer von Schädlingen, sondern aktive Teilnehmer in diesem Netz. Bei Schädlingsbefall emittieren viele Pflanzenarten sogenannte herbivore-induced plant volatiles (HIPVs): flüchtige organische Verbindungen, die parasitische Wespen, Schwebefliegen und räuberische Käfer aus größerer Entfernung anlocken.[3]
Das Push-&-Pull-System, erstmals systematisch von Khan et al. (1997) für afrikanische Kleinbauern entwickelt, nutzt dieses Prinzip gezielt: Push-Pflanzen emittieren Verbindungen, die Schädlinge abstoßen oder verwirren; Pull-Pflanzen locken Schädlinge in einen Randbereich (Fallenkultur) oder konzentrieren Nützlinge über Nektar- und Pollenangebot.[4]
| Mechanismus | Wirkung | Beispielpflanzen |
|---|---|---|
| Push: Repellenz | Flüchtige Verbindungen verwirren oder stoßen Schädlinge ab; Wirtspflanze wird olfaktorisch maskiert | Basilikum, Pfefferminze, Thymian, Salbei, Knoblauch, Lavendel |
| Push: Antifeedant | Pflanzenstoffe hemmen Fraßbereitschaft; Schädlinge befallen behandelte oder benachbarte Pflanzen weniger | Rainfarn, Beifuß, Wermut, Neembaum (außerhalb USDA 7–8) |
| Pull: Fallenkultur | Bevorzugte Wirtspflanze am Rand konzentriert Schädlinge; von dort manuelle oder biologische Kontrolle | Kapuzinerkresse (Blattläuse), Holunder (Blattläuse), Schwarzer Nachtschatten (Kartoffelkäfer) |
| Pull: Nützlingshabitat | Nektar- und pollenreiche Blüten ernähren Schwebefliegen, Schlupfwespen, Florfliegen | Dill, Fenchel, Ringelblume, Borretsch, Phacelia, Kornblume |
| Pull: Nützlingsüberwinterung | Strukturreiche Bereiche bieten Winterquartiere für Nützlinge | Totholzhaufen, Staudenreste, Benjeshecken (Zone 5) |
3. Die wichtigsten Schädlinge und ihre Gegenstrategien
Blattläuse befallen die meisten Gemüse- und Kräuterarten und werden von Ameisen aktiv vor Nützlingen geschützt (Honigtau-Symbiose). Natürliche Gegenspieler sind Marienkäfer, Schwebefliegen (Larven), Florfliegen (Larven), parasitische Gallmücken und Schlupfwespen der Gattung Aphidius.
Push: Basilikum, Pfefferminze (eingetopft), Lavendel, Knoblauch zwischen gefährdeten Kulturen pflanzen.
Pull: Kapuzinerkresse als Fallenkultur am Beetrand; Blattlauskolonien auf der Fallenkultur stehen lassen, bis Schwebefliegen und Marienkäfer sie entdecken. Erst bei massivem Befall der Fallenkultur abschneiden und kompostieren.
Nützlingsförderung: Dill, Fenchel, Ringelblume und Phacelia als Schirmblüter für Schlupfwespen und Schwebefliegen im Beetumfeld.
Kohlweißlinge (Pieris brassicae, P. rapae) und Kohleule (Mamestra brassicae) legen Eier bevorzugt auf Kohlgewächse. Die Larven fressen Blattmasse und können Jungpflanzen vollständig zerstören. Natürliche Gegenspieler: Schlupfwespen der Gattung Cotesia (parasitieren Kohlweißlingsraupen), Laufkäfer (fressen Puppen im Boden).
Push: Thymian, Salbei, Rosmarin und Pfefferminze zwischen Kohlpflanzen; deren ätherische Öle überlagern den Kohlgeruch und erschweren die Wirtspflanzenfindung durch Falter.
Pull: Kapuzinerkresse und Senf als Fallenkultur am Beetrand; Kapuzinerkresse wird von Kohlweißlingen bevorzugt angeflogen.
Mechanisch: Feinmaschiges Netz (Maschenweite 1,3 mm) über Jungpflanzen in den ersten vier Wochen; danach sind die Pflanzen widerstandsfähiger. Eier (gelbe Gruppen auf Blattunterseite) regelmäßig absuchen.
Die Möhrenfliege legt Eier an der Bodenbasis von Möhren, Pastinaken und Petersilie. Die Larven fressen Gänge in die Rüben; befallene Möhren sind unverkäuflich und lagerungsunfähig. Zwei Generationen pro Jahr (Mai–Juni und August–September); der Schaden der zweiten Generation ist oft gravierender.
Push: Möhren und Porree oder Zwiebeln in abwechselnden Reihen (klassische Kombination aus Artikel 3); der Zwiebelgeruch überlagert den Möhrengeruch und verhindert die Eiablage nachweisbar.[5]
Timing: Frühe Aussaat (März) ergibt die Ernte vor dem Höhepunkt der ersten Generation; späte Aussaat (Juli) ergibt die Ernte vor dem Höhepunkt der zweiten. Hauptbefallszeit Mai–Juni und August–September wenn möglich ohne frische Aussaaten überbrücken.
Mechanisch: Vlies-Abdeckung (Kulturschutznetz) von der Aussaat bis zur Ernte; die Fliege kann keine Eier ablegen.
Die Weiße Fliege befällt vor allem Tomaten, Gurken, Paprika und Kohlarten. Sie scheidet Honigtau aus, der Schimmelpilze fördert. Natürlicher Gegenspieler im Freiland: Schlupfwespe Encarsia formosa (wird auch als biologisches Bekämpfungsmittel im Handel angeboten); im Freiland ausreichend vorhanden, wenn Nützlingshabitate gepflegt werden.
Push: Basilikum neben Tomaten und Gurken; Tagetes (Tagetes patula) als Beetbegleiter; Lavendel an Gewächshausöffnungen.
Pull: Gelbtafeln am Beetrand fangen adulte Fliegen mechanisch; kein Insektizideinsatz notwendig.
Parasitische Fadenwürmer der Gattung Meloidogyne (Wurzelgallennematoden) befallen ein breites Kulturpflanzenspektrum und verursachen Wachstumshemmungen und Wurzelgallen. Sie sind im Boden persistent und durch Fruchtfolge allein kaum zu kontrollieren.
Push: Tagetes-Arten (insbesondere Tagetes patula und T. erecta) setzen über ihre Wurzeln Thiophene frei, die parasitische Nematoden abtöten oder hemmen. Für eine wirksame Nematodenreduktion muss Tagetes als dichte Kultur über mindestens eine volle Saison auf der betroffenen Fläche wachsen, nicht nur als Begleitpflanzung.[6]
Biologisch: Steinernema-Nematoden (räuberische Nematoden) können als Präparat ausgebracht werden und parasitieren Schädlingsnematoden; wirksam bei Bodentemperaturen über 12 °C.
Nacktschnecken, insbesondere die Spanische Wegschnecke (Arion vulgaris), sind in feuchtgemäßigten Klimaten (USDA Zone 7–8) einer der gravierendsten Schädlinge. Ihre Populationsdynamik ist eng an Witterung gekoppelt; feucht-warme Frühjahre erzeugen Massenvermehrungen.
Strukturell: Igel, Laufkäfer, Erdkröten und Enten (Khaki-Campbell-Ente als Schneckenjäger) als Nützlinge aktiv fördern. Strukturreiche Zone-5-Bereiche und Totholzhaufen als Laufkäferhabitat anlegen.
Push: Scharfe oder aromatische Pflanzen als Randbeete: Knoblauch, Salbei, Rosmarin; Schnecken meiden stark ätherische Umgebungen. Kaffeesatz um Jungpflanzen als mechanische Barriere.
Mechanisch: Schneckenzäune aus Kupferband oder 15 cm hohem glattem Blech; manuelle Absammlung in den frühen Morgenstunden (höchste Schneckenaktivität); Fallen mit Bier oder Hefewasser.
4. Nützlingsförderung als Dauerstrategie
Der entscheidende Unterschied zwischen reaktivem Schädlingsmanagement und dem Permakultur-Ansatz liegt in der Perspektive: Statt einzelne Schädlingsprobleme zu lösen, wird ein System aufgebaut, in dem Nützlingspopulationen dauerhaft präsent und aktiv sind. Das erfordert drei Bedingungen: ganzjähriges Nahrungsangebot, Überwinterungsstrukturen und eine pestizidfreie Umgebung.
| Nützling | Reguliert | Nahrung (adult) | Habitatanforderung |
|---|---|---|---|
| Marienkäfer | Blattläuse, Schildläuse | Blattläuse, Pollen | Hohle Stängel, Totholz, Staudenreste als Winterquartier |
| Schwebefliegen | Blattläuse (Larven) | Nektar und Pollen (adult) | Schirmblüten: Dill, Fenchel, Petersilie, Wilde Möhre |
| Schlupfwespen | Raupen, Blattläuse, Weiße Fliege | Nektar, Honigtau | Schirmblüten, Fallenkultur-Blattlauskolonien als Wirtstiere |
| Florfliegen | Blattläuse, Spinnmilben, Thripse (Larven) | Nektar, Pollen, Honigtau (adult) | Florfliegenhotels; dichte Staudenvegetation |
| Laufkäfer | Schneckeneier, Erdflöhe, Schmetterlingslarven | Kleintiere, Samen | Bodennahe Strukturen: Steine, Totholz, Mulchschichten |
| Erdkröte | Schnecken, Insekten, Würmer | Schnecken, Insekten | Feuchte Verstecke; flaches Wasserbecken für Laich |
| Wildbienen | Bestäubung (indirekt Ertragssicherung) | Nektar und Pollen | Blühstreifen; Nisthilfen (Lochziegel, Bambusröhren, Sandareale) |
4.1 Blühstreifen und Nützlingsinseln
Blühstreifen sind schmale, dauerhaft bepflanzte Bereiche innerhalb oder am Rand des Gemüsegartens, die ein kontinuierliches Pollen- und Nektarangebot von März bis Oktober sicherstellen. Entscheidend ist die zeitliche Staffelung: Frühjahrsblüher (Krokus, Primel, Beinwell) versorgen Hummeln und Schwebefliegen, bevor das Gemüse herangewachsen ist; Sommerblüher (Ringelblume, Borretsch, Phacelia, Sonnenhut) überbrücken die Hauptsaison; Herbstblüher (Tagetes, Astern, Fetthennen) liefern noch Nahrung bis zum ersten Frost.[7]
4.2 Strukturelemente für Überwinterung
- Totholzhaufen (Zone 5): Mindestens 1 m³ aus Ästen unterschiedlicher Stärke; Laufkäfer, Igel, Spitzmäuse überwintern darin.
- Staudenreste stehen lassen: Hohlstängel von Disteln, Holunder, Baldrian und Sonnenhut bis März nicht schneiden; Überwinterungsort für Florfliegen und solitäre Wildbienen.
- Laubhaufen: Trockenes Laub in der Nordostecke (Zone 5) als Igelquartier und Laufkäferhabitat.
- Nisthilfen für Wildbienen: Bündel aus Bambusröhren (Innendurchmesser 2–10 mm), Lochziegel, sandige Bodenareale für Erdnistende; Ausrichtung nach Südosten.
- Wasserstellen: Flache Schalen mit Kiesboden und sauberem Wasser; täglich erneuern; verhindert Mückenstichbildung und bietet Tränke für Insekten und Vögel.
- Vogelnistkästen: Meisen fressen täglich mehrere Hundert Insekten und Raupen; Nistkästen mit 32 mm Einflugloch für Kohlmeisen, 28 mm für Blaumeisen.
5. Push & Pull aus der Freund-Feind-Matrix
Die in Artikel 3 ausgewertete Freund-Feind-Matrix liefert direkte Ableitungen für Push-&-Pull-Kombination. Positive Werte (1) zwischen einer Kulturpflanze und einer Kräuter- oder Blumenart entstehen in der Regel aus einem oder mehreren der folgenden Mechanismen: Repellenz, Nützlingsanlockung, olfaktorische Maskierung oder Fallenkulturwirkung. Die folgende Tabelle übersetzt ausgewählte Matrixwerte in funktionale Push-&-Pull-Zuordnungen.
| Kulturpflanze | Push-Partner | Pull-Partner | Schädling (Ziel) |
|---|---|---|---|
| Tomate | Basilikum, Salbei, Pfefferminze | Kapuzinerkresse, Ringelblume, Tagetes | Blattlaus, Weiße Fliege, Nematoden |
| Kohl (alle Arten) | Thymian, Salbei, Rosmarin, Dill | Kapuzinerkresse, Senf | Kohlweißling, Erdfloh, Blattlaus |
| Möhre | Porree, Zwiebel, Rosmarin | Dill (Schlupfwespen) | Möhrenfliege |
| Bohne | Sommer-Bohnenkraut | Kapuzinerkresse, Borretsch | Schwarze Bohnenlaus, Spinnmilbe |
| Gurke | Dill, Borretsch | Kapuzinerkresse, Ringelblume | Blattlaus, Spinnmilbe, Mehltau |
| Erdbeere | Knoblauch, Zwiebel, Salbei | Borretsch (Bestäuber) | Grauschimmel, Erdbeermilbe |
| Paprika | Basilikum, Tagetes | Ringelblume | Blattlaus, Weiße Fliege, Spinnmilbe |
| Kürbis / Zucchini | Kapuzinerkresse (Push an Rand) | Borretsch, Ringelblume (Bestäuber) | Blattlaus, Gurkenmosaikvirus (aphidübertragen) |
6. Systemisches Monitoring: Beobachtung statt Reaktion
Ein funktionierendes Push-&-Pull-System erfordert regelmäßige Beobachtung, nicht regelmäßige Behandlung. Das Ziel ist nicht die Ausrottung aller Schädlinge, sondern das Gleichgewicht zwischen Schädlings- und Nützlingspopulationen. Ein gewisser Schädlingsdruck ist erwünscht: Er hält die Nützlingspopulationen aktiv und verhindert, dass diese mangels Nahrung abwandern.[8]
- Blattunterseiten an fünf zufällig gewählten Pflanzen pro Beet auf Eier, Larven und Blattläuse prüfen.
- Fallenkultur (Kapuzinerkresse) auf Blattlausbesatz und Nützlingspräsenz (Marienkäfer, Schwebefliegen) beobachten.
- Schirmblüten (Dill, Petersilie in Blüte) auf Schlupfwespen und Schwebefliegen prüfen; deren Präsenz zeigt Systemgesundheit an.
- Schneckenschäden kartieren; Häufung in bestimmten Bereichen zeigt strukturelle Lücken (Feuchtestellen, fehlende Barrieren).
- Befund notieren: Datum, Schädling, befallene Pflanze, Schadstufe (1 = vereinzelt, 2 = verbreitet, 3 = massiv), Nützlingssichtungen.
Eingriffe sind erst ab Schadstufe 2 auf mehr als 20 % der Pflanzen einer Art angezeigt. Bei Schadstufe 3 kommen mechanische Maßnahmen zuerst (Absammeln, Abwaschen, Netz), biologische Mittel (Neem-Öl, Kaliseife, Steinernema-Nematoden) nur als letztes Mittel und ausschließlich gezielt — nie flächig.
7. Ausblick
Artikel 7 stellt das interaktive Pflanzauswahl-Werkzeug vor, das auf der Freund-Feind-Matrix (Artikel 3) und den Push-&-Pull-Zuordnungen dieses Artikels aufbaut. Nutzende können nach Standort, USDA-Zone, verfügbarer Fläche und Schädlingsrisiko filtern und erhalten eine Auswahl kompatibler Kulturpflanzen und Begleitpflanzen mit Pflanzkalender.
Literatur und Quellen
- Pedigo, L. P. & Rice, M. E. (2009). Entomology and Pest Management. 6. Aufl. Pearson, Upper Saddle River. S. 312–341.
- Woodcock, B. A. et al. (2017). Country-specific effects of neonicotinoid pesticides on honey bees and wild bees. Science, 356(6345), 1393–1395.
- Turlings, T. C. J. & Erb, M. (2018). Tritrophic interactions mediated by herbivore-induced plant volatiles. Annual Review of Plant Biology, 69, 1–28.
- Khan, Z. R. et al. (1997). Intercropping increases parasitism of pests. Agriculture, Ecosystems & Environment, 65(3), 229–237.
- Finch, S. & Collier, R. H. (2000). Host-plant selection by insects. Entomologia Experimentalis et Applicata, 96(2), 91–102.
- Hooks, C. R. R. et al. (2010). Using marigold as a cover crop to protect subsequent vegetable crops from root-knot nematodes. Applied Soil Ecology, 46(2), 307–313.
- Haaland, C. et al. (2011). Wildflower strips for wild bees and other invertebrates. Ecological Engineering, 37(4), 592–600.
- Altieri, M. A. & Nicholls, C. I. (2004). Biodiversity and Pest Management in Agroecosystems. 2. Aufl. Food Products Press, New York.
- Bild: Pomegranate with Blue Morpho Butterflies and Banded Sphinx Moth Caterpillar (1705), Merian, M.S., Metamorphosis insectorum Surinamensium, Plate IX (1705)
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