|
Sibirischer Stör (Acipenser baerii)
Der sibirische Stör stammt aus den Flüssen Sibiriens und dem Baikalsee. Er wird in drei Unterarten eingeteilt; Dem Acipenser baerii baerii aus dem Ob-Fluss (Westsibirien), dem Acipenser baerii baicalensis, der aus dem Baikalsee stammt und dem Acipenser baerii stenorhynchus, welcher in den östlichen Flüssen Sibiriens beheimatet ist. Der Stör ist nicht nur ein wohlschmeckender Speisefisch, sondern vor allem für die Produktion von Kaviar bekannt. Von ihm stammt der originale Kaviar. Für die Herstellung des wertvollsten Kaviar, den Almas, können bis zu 30 Jahre von der Aufzucht bis zur Ernte vergehen. Jedes Weibchen kann dann 5 bis 20 kg Kaviar in sich tragen. Kaviar wird heutzutage hauptsächlich in Russland und im Iran hergestellt. Der Stör kann über 60 Jahre alt werden, eine Länge von maximal 250 cm und dabei bis zu 210 kg schwer werden. Der Stör zählt genau so wie der Lachs zu den sogenannten anderfischen (Potamodrome). Während ihrer Laichzeit im Alter von 11 - 19 Jahren legen die Weibchen ihre Eier in der Hauptströmung der Gewässer ab, das Wasser fließt dort mit einer Geschwindigkeit von 1 - 4 Metern pro Sekunde. |
|
Quellen:
https://www.laprensalatina.com/the-sturgeon-caviar-farm-harvesting-roe-without-killing-fish/
https://www.researchgate.net/publication/279582981_Growth_Performance_and_Food_Conversion_Ratio_of_Siberian_Sturgeon_Acipenser_baeri_Brandt_at_Different_Daily_Feeding_Rates
https://www.dehner.at/ratgeber/zoo-tipps/ratgeber-stoere/
http://www.sturgeon-web.co.uk/water-quality
https://www.aquafuture.de/pdf/fischer_teichwirt_1_2010.pdf
https://www.fischlexikon.eu/fischlexikon/fische-suchen.php?fisch_id=0000000089
|
bd) Besatzdichten laut Vorschriften für die Ökoaquakultur in der EU: 15 kg/m³ Bachsaiblinge (Salvelinus fontinalis)
15 kg/m³ Coregonen (Felchen Coregonus)
15 kg/m³ Forellen (Oncorhynchus, Trutta)
20 kg/m³ Seesaiblinge (Salvelinus alpinus)
25 kg/m³ Bach- und Regenbogenforellen
20 kg/m³ Lachse: Bachforelle (Salmo trutta fario), Seeforelle (Salmo trutta lacustris), Meerforelle (Salmo trutta trutta), Regenbogenforelle (Oncorhynchus mykiss)
10 kg/m³ Milchfisch (Chanos chanos)
10 kg/m³ Tilapie (Oreochromis sp.)
10 kg/m³ Mekongwels (Pangasius sp.)
Zitat: Voraussetzungen sind die Einhaltung des Verschlechterungsverbots der Gewässergüte (2) (in Anklang mit der
Richtlinie 2000/60/EG europäischen Wasserrahmenrichtlinien), sowie eine Sauerstoffsättigung von min. 7mg/L und einer minimalen Zuflussmenge von 3 Sekundenliter pro t Fisch. In keinem Fall dürfen die Tiere Verletzungen (z.B. der Flossen) zeigen, die auf zu hohe Besatzdichte hinweisen. Tropische Süßwasserfischen (z.B. Milchfisch Chanos chanos, Tilapie Oreochromis sp., Mekongwels Pangasius sp.): die Besatzdichte darf in Teichen und Netzgehegen (Pens, Enclosures) 10 kg/m3 als Obergrenze nicht überschreiten. Besatzdichten Vorschrift EU: VERORDNUNG (EG) Nr. 710/2009 DER KOMMISSION vom 5. August 2009
1) Naturland-Richtlinien: https://www.naturland.de/images/01_naturland/documents/Naturland-Richtlinien_Aquakultur.pdf
|

Kommentar hinzufügen